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Reparatur Durchschnittspreis Vergleichen und sparen Potenzielle Einsparung in %
Achsvermessung 95 € 0 € 0 %
Anhängerkupplung 923 € 114 € 11 %
Auspuff 575 € 127 € 21 %
Bremsen 429 € 71 € 14 %
Durchsicht 89 € 0 € 0 %
Fehlersuche / Diagnose 36 € 7 € 15 %
Inspektion & Wartung 310 € 56 € 15 %
Klimaanlage 93 € 16 € 11 %
Kupplung 1.214 € 229 € 15 %
Lenkung 503 € 49 € 11 %
Motor 772 € 115 € 13 %
Radwechsel 16 € 4 € 9 %
Reifen und Räder 218 € 21 € 6 %
Reifeneinlagerung 74 € 16 € 18 %
Schadensreparatur 100 € 12 € 14 %
Sonstige Arbeiten 302 € 43 € 12 %
Stoßdämpfer / Federung 478 € 56 € 11 %
TÜV / Wiedervorführung / Voruntersuchung 138 € 0 € 0 %
Zahnriemen / Steuerkette 970 € 129 € 12 %
Ölwechsel 116 € 29 € 14 %

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Opel

Der Automobilhersteller Adam Opel AG gehört bereits seit 1929 dem Konzern General Motors aus den USA an. Die Marke Opel ist eine der bekanntesten aus Deutschland.

Adam Opel gründete 1862 eine Fabrik zur Nähmaschinenherstellung. Auf diesem Bereich konzentrierten sich die Geschäfte bis zur Jahrhundertwende. Aufgrund des sinkenden Weltumsatzes und nach einem Werkbrand 1911 wurde das Opel-Werk Rüsselsheim am Main vollständig auf Fahrräder und Motorwagen umgestellt.

Mobil auf den Straßen – vom Fahrrad zum Auto

Bereits 1886 kam das erste Opel-Fahrrad – noch im Parallelbetrieb mit den Opel-Nähmaschinen – auf den Markt. Die Räder von Opel steigerten ihre Bekanntheit durch die Radrennen, an denen die Opelbrüder selbst erfolgreich teilnahmen, bis das Unternehmen in den 1920ern zum größten Fahrradhersteller der Welt avanciert. Gleichzeitig begann die Fertigung von Motorwagen.

Eingefahrene Wege – Aufstieg zum Automobilhersteller

Nachdem Adam Opel 1895 starb, wurde der Betrieb von der Familie fortgesetzt und eine Motorenfabrik 1899 in Dessau eingekauft. Auf der ersten Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im Jahr 1897 wurde der Opel Patentmotorwagen „System Lutzmann“ in Berlin vorgestellt – der erste Opel, von dem seinerzeit 65 Stück hergestellt wurden. Auch begann 1909 die Fertigung von LKWs und Flugzeugmotoren.

Vom Rennsportfavorit zum Liebling der Straße

Schon früh trugen beste Platzierungen im Rennsport zum guten Ruf des Herstellers Opel bei, beispielsweise beim Kaiserpreis-Rennen 1907 im Taunus. So erreichte man die spezifische Kunden und Kenner - das Cabriolet Opel 4/8 PS war seit 1909 bei Ärzten beliebt.
Im Unternehmenssitz in Rüsselsheim wurden schließlich ab 1924 Modelle für die breite Bevölkerung entwickelt. Ein Zeuge dieser Zeit ist der Opel 4 PS, der massenmäßig gefertigt wurde.

Aber von den sportlichen und innovativen Aktivitäten wurde nicht abgelassen – Fritz von Opel stellte 1928 auf der Avus im Modell RAK 2 mit einer Geschwindigkeit von 238 km/h einen neuen Rekord auf. Im Flugzeug Opel-Sander Rak 1 führte er den ersten bemannten Raketenflug durch.

1924 stieg Opel zum größten deutschen Automobilproduzenten auf und 1928 wurde Opel mit 44 Prozent aller produzierten Kraftfahrzeuge größter Fahrzeughersteller im damaligen Deutschen Reich.

Neuer Aufwind – Umwandlung in eine Aktiengesellschaft

1929 wurden zunächst 80 Prozent, schließlich 1931 das gesamte Unternehmen von General Motors aufgekauft, wobei ein Ergebnis der Verhandlungen war, die Eigenart von Opel in der Zukunft zu bewahren.

Der Opel P4 war 1935 wieder ein Wagen für die breite Bevölkerung, von dem immerhin innerhalb von 2 Jahren über 65.000 Stück verkauft wurden. 1937 steigt Opel schließlich zum größten Automobilhersteller Europas auf und steht weltweit auf Platz 7.

Weiterhin produzierte Opel moderne Fahrzeuge sowie Lkws und Militärfahrzeuge und war nicht minder erfolgreich im Export. Noch vor dem Krieg gingen die Modelle Olympia (1,5 l/37 PS), der Oberklassewagen mit Sechszylindermotor Kapitän (2,5 l/55 PS) und Admiral (3,5 l/75 PS) vom Band. Auch der Vierzylinder Kadett (1,1 Liter Hubraum/23 PS) entstand damals und wurde 1962 wieder ins Sortiment aufgenommen – und bis heute als Verkaufsschlager unter dem Namen Astra in der zehnten Baureihe weiterentwickelt.

Neubeginn in Trümmern

Die Opelwerke in Brandenburg an der Havel und in Rüsselsheim waren durch Luftangriffe schwer beschädigt worden, so dass lediglich das Stammwerk in Rüsselsheim seinen Betrieb schon 1945 wieder aufnehmen konnte. Erst ab Ende 1947 legte Opel seine Modelle Olympia und Kapitän wieder auf.

In den 1950ern rückten das Mittelklasse-Modell in seinen verschiedenen Ausführungen wie Olympia Rekord und Rekord P1 auf der Beliebtheitsskala weit nach oben, in die Nähe des VW Käfers.

Sowohl durch die KAD-Reihe (Kapitän, Admiral, Diplomat) als auch durch den neuaufgelegten Kadett gelang es Opel in den 60er-,70er Jahren und bis in die 80er hinein sich hinter VW langfristig als wichtigster und größter Automobilhersteller Deutschlands aufzustellen.

Umgang mit äußeren und inneren Risikofaktoren

Nach dieser Blütezeit schreibt Opel bedingt durch den Ersten Golfkrieg Anfang der 1980er erstmals Verluste, die auch Entlassungen zur Folge haben. Auch der Vectra beispielsweise war im Bereich der Mittelklasse seit 1988 lange gefragt, später jedoch abgelöst vom Insignia konnte Opel an diese Erfolge nicht mehr anschließen.

Der Kadett D und der Opel Corsa können allerdings Erfolge erzielen, so dass 1993 auch ein neues Werk in Eisenach in Betrieb geht. Dennoch erlebte das Unternehmen in den 1990ern durch mangelndes Marketing und Qualitätssicherung seine schwerste Krise, die mit häufigen Wechseln im Vorstand einherging.

Seit der Finanzkrise 2008 versuchte Opel sich von General Motors abzuspalten, was am Ende nicht umgesetzt wurde. Allerdings hat die neugegründete Opel Group GmbH nun die Verantwortung für alle Aktivitäten in Europa und Russland übernommen. In diesem Kontext hat die Vermarktung von insgesamt 23 neuen Modellen seit 2012 bereits begonnen.

Mit dem Kleinstwagen Adam knüpft Opel an das Erbe seines Gründungsvaters an. Ein weiteres kleines Stadtauto ist der etwas geräumigere Agila. Ebenfalls zum Sortiment gehören nun der SUV Mokka und das Cabriolet Cascada.