KIA - Vorabcheck

Vorabcheck für einen KIA: Vorteile, Leistungen und Kosten im Überblick

02 Oktober 2018, 15:29

Es kann sich tatsächlich lohnen, das Auto vor der HU einem Vorabcheck zu unterziehen, denn wenn die Werkstatt das Auto an den gleichen Punkten untersucht hat, die bei der HU überprüft werden, können Sie fast sicher sein, dass das Auto die HU besteht.

Wie viel kostet ein Vorabcheck für einen KIA?

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Bei anderen Reparaturen können wir bei Autobutler einen Durchschnittspreis für die jeweilige Automarke und für sämtliche Baujahre und Modelle ermitteln. Aber bei einem Vorabcheck ist es etwas schwieriger, da ja gerade die Aufgabe der Werkstatt darin besteht, Fehler und Mängel zu finden und vor der Hauptuntersuchung auszubessern. Dabei kann es sich um eine kaputte Birne oder einen verschlissenen Zahnriemen handeln. Daher gibt der Durchschnittspreis Ihnen einen groben Anhaltspunkt für die Kosten, mit denen Sie rechnen müssen.

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Vorbereitung für die Hauptuntersuchung

Wenn Sie Ihren KIA zur Hauptuntersuchung fahren, wird das Auto an verschiedenen Stellen geprüft, um zu sehen, ob es die Anforderungen an Umwelt- und Verkehrssicherheit erfüllt.

Lenkung, Bremsen, Reifen, Scheinwerfer, Rücklicht, Hupe und tragende Teile wie beispielsweise Radaufhängung und Stoßdämpfer werden überprüft und bei einer Abgasuntersuchung wird am KIA untersucht, ob der Ausstoß an Rauch und Kohlenstoffmonoxid unter den zulässigen Grenzwerten liegt.

In Deutschland müssen Pkw drei Jahre nach Erstzulassung bei der Hauptuntersuchung vorgeführt werden. Danach ist die HU alle zwei Jahre fällig.

Sie müssen selbst daran denken, das Fahrzeug rechtzeitig zur Hauptuntersuchung zu fahren. Ab einer Überziehung der Frist von 2 Monaten drohen Bußgelder, ab mehr als 8 Monaten bekommt man zusätzlich einen Punkt in Flensburg.

Von welcher technischen Prüfstelle Sie Dienste in Anspruch nehmen möchten, entscheiden Sie selbst.

Nach Abschluss der Hauptuntersuchung erhalten Sie einen Bericht mit dem Ergebnis. Der Bericht zeigt, ob das Fahrzeug zugelassen oder ob eine Nachuntersuchung erforderlich ist.

Eine mögliche Nachuntersuchung hat spätestens 4 Wochen später zu erfolgen. Aus dem Bericht geht hervor, welche Fehler und Mängel vorher auszubessern sind.

Viele Autobesitzer sind nicht besonders begeistert, mit dem Auto zur Hauptuntersuchung zu fahren. Das liegt vielleicht daran, dass viele Autos die Hauptuntersuchung nicht bestehen. Aber man kann durch einen Vorabcheck in der Werkstatt vor Ort überprüfen lassen, ob das Auto alle Mindestanforderungen erfüllt.

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Machen Sie Ihre eigene Checkliste vor einer Hauptuntersuchung

Fehlerhafte Bremsen oder Scheinwerfer und Rücklichter sind die häufigste Ursache, warum Fahrzeuge die HU nicht bestehen.

Deshalb ist es auch ratsam, immer zu überprüfen, ob diese Punkte in Ordnung sind. Aber begnügen Sie sich nicht damit.

Deshalb erhalten Sie unten die Checkliste von Autobutler, aus der hervorgeht, was Sie kontrollieren müssen, bevor das Auto zur HU gefahren wird.

  • Entgegen der landläufigen Meinung ist es tatsächlich erlaubt, beispielsweise in Türen und Klappen Rostlöcher zu haben. Auf der anderen Seite darf es keinen Rost in der Nähe von Lenkung oder Federn geben. An einigen Bereichen des Autos dürfen die Löcher mit verschiedenen Arten von Kunststoff reparieren werden, während es an anderer Stelle erforderlich ist, dass die Löcher verschweißt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer örtlichen Werkstatt – hier kennen sie die Vorschriften.
  • Der Motor des Autos darf Öl „schwitzen“, aber es darf keinen sichtbaren Ölverlust geben. Der Motorraum sollte vorzugsweise ordentlich und sauber sein. Lassen Sie ggf. vor der HU eine Motorwäsche durchführen.
  • Die Abgasanlage darf rauchen, solange es sich nur um Wasserdampf handelt. Blauer oder schwarzer Rauch ist nicht erlaubt. Sieht der Rauch verdächtig aus, fahren Sie das Auto in die Werkstatt, um die Ursache ergründen zu lassen.
  • Lassen Sie Bremsscheiben oder Bremsbeläge nicht kurz vor der HU wechseln. Man sagt, dass ein Auto mindestens 500 km gefahren sein muss, bevor die Bremsen eingefahren sind. Sie laufen Gefahr, dass die technische Prüfstelle nach dem Testen der Bremsen Ihr Auto durchfallen lässt, obwohl Scheiben und Beläge neu sind.
  • Von den Radgelenken darf beim Drehen des Lenkrads kein „Klackergeräusch“ kommen. Und gleichzeitig dürfen die Spurstangenköpfe kein Spiel haben. Das Letzte wird durch Starten des Motors überprüft. Das Lenkrad darf sich jetzt nicht mehr als 3-5 cm zu jeder Seite drehen lassen.
  • Es ist wichtig, dass die Stoßdämpfer 100 Prozent in Ordnung sind. Wenn es so aussieht, als ob sie Öl verlieren, ist das ein Hinweis darauf, dass sie verschlissen oder defekt sind.
  • Die Fahrzeugbeleuchtung muss funktionieren und das Fahrlicht muss richtig eingestellt sein.
  • Überprüfen Sie, ob es sich bei möglichem Rost auf den Bremsleitungen nur um Oberflächenrost handelt.
  • Die Warnleuchten auf dem Armaturenbrett wie Airbag- und Motorleuchte dürfen nicht leuchten, wenn der Motor eingeschaltet ist.
  • Alle Gurte müssen blockieren, wenn stark an ihnen gezogen oder wenn hart gebremst wird.
  • Die Feststellbremse muss bei einem Gefälle von 18 Prozent funktionieren.

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Vorabcheck – diese Punkte überprüft die Werkstatt

Es gibt viele Dinge zu beachten, wenn das Auto zur Hauptuntersuchung muss. Daher überlassen auch einige Autobesitzer die Aufgabe lieber Profis, indem sie das Auto zum Vorabcheck bringen, wo ein Mechaniker alle Punkte überprüft, die auch bei der HU kontrolliert werden.

Wenn Sie Ihr Auto zum Vorabcheck bringen, sollten Sie sicherstellen, dass die Werkstatt mindestens folgende Punkte überprüft:

Kennzeichen – Die Kennzeichen müssen vorne und hinten sichtbar und vorschriftsmäßig befestigt sein.

Lenkung, Stoßdämpfern und Radaufhängung – Achsvermessung und Lenkung werden auf Unregelmäßigkeiten und ungenaue Einstellungen überprüft. Stoßdämpfer und Federn werden überprüft. Die Stoßdämpfer dürfen weder undicht noch defekt sein, da das die Fahreigenschaften beeinträchtigt und den Bremsweg erhöht.

Bremsencheck – Bremsscheiben und Bremstrommeln werden auf Verschleiß überprüft. Die Bremsbeläge werden überprüft und das Bremssystem (Bremsleitungen und Bremsschläuche) wird auf Rost, Brüchigkeit und Undichtigkeit überprüft. Ein Bremstest wird die Bremswirkung zeigen und schließlich wird der Inhalt an Wasser in der Bremsflüssigkeit gemessen.

Test der Hupe – Wenn die Hupe betätigt wird, muss ein lauter und deutlicher Ton zu hören sein.

Beleuchtung – Der Mechaniker überprüft, ob alle Scheinwerfer und Rücklichter ordnungsgemäß leuchten. Darüber hinaus wird geprüft, ob das Fahrlicht richtig eingestellt ist, und ob die Lampen im Armaturenbrett ordnungsgemäß funktionieren. Scheinwerfergläser, Scheinwerfer und Rücklichter werden auf Defekte oder Verfärbungen untersucht.

Motorraum – Es wird überprüft, ob die Batterie richtig gesichert ist, sodass sie sich bei einem Unfall nicht losreißen kann. Das kann im Auto zu Feuer führen.

Karosserie, Unterboden und tragende Teile – Wenn schwere Rostschäden an tragenden Teilen wie Holme, Schwingarme, Schweller, Federbeinlager, vorderer Hilfsrahmen und Stoßdämpferdom festgestellt werden, können Sie davon ausgehen, dass das Auto die Hauptuntersuchung nicht besteht.

Abgasanlage – Die Abgasanlage wird auf Undichtigkeiten überprüft. Zusätzlich wird bei einer Abgasuntersuchung überprüft, dass der Motor keinen zu hohen Anteil schädlicher Gase ausstößt.

Wenn die Werkstatt das Auto überprüft hat, erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über die Mängel, die vor der Hauptuntersuchung behoben werden müssen.

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Diese Fehler bedeuten, dass das Auto zur Nachuntersuchung muss

Eine Hauptuntersuchung kann damit enden, dass das Auto zu einer Nachuntersuchung muss. Bis dahin müssen Sie Fehler und Mängel beheben lassen. Erst danach ist das Fahren im Fahrzeug gesetzeskonform.

  • Nummernschild(er) ist/sind defekt oder fehlt/fehlen.
  • Ein oder mehrere Reifen haben weniger als 1,6 mm Lauffläche.
  • Defekte Fahrzeugbeleuchtung oder Glühlampen.
  • Die Abgasanlage ist undicht.
  • Die Wischer vorne oder hinten sind beschädigt oder ausgefranst.
  • Die Hupe funktioniert nicht.

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Wann muss ein Auto zur Nachuntersuchung?

Wenn am Auto bei der HU schwere Mängel gefunden werden, die entweder die Sicherheit oder die Umwelt beeinträchtigen, fällt das Auto durch und muss nach Behebung der Mängel zur Nachuntersuchung.

Im Folgenden sind die typischen Gründe aufgeführt, warum Autos durch die HU durchfallen.

  1. Im Blickfeld des Fahrers in der Windschutzscheibe sind ein größerer Steinschlag oder sogar ein Risse vorhanden.
  2. Die Bremsen des Autos arbeiten mit verringerter Leistung oder es treten ständig Fehler an den Bremsen auf in Form von rostigen oder dünn geschlissenen Bremsscheiben, schlechten Bremsbelägen oder -sätteln.
  3. Die Feststellbremse funktioniert nicht.
  4. Die tragenden Teile des Autos sind von Rost angegriffen.

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