Alles, was Sie über Bremsbeläge wissen müssen

25 August 2022, 10:55

Die Bremsbeläge befinden sich im Inneren der Bremssättel und sind ein wesentlicher Bestandteil des Bremssystems. Sie bestehen aus einem Belag, der beim Bremsen mit den Bremsscheiben in Reibung kommt. Durch diese wiederholte Reibung nutzt sich der Belag der Bremsbeläge ab. Deshalb ist es wichtig, ihren Zustand zu überprüfen und sie zu ersetzen, wenn der Belag zu dünn wird. In der Regel sind Fahrzeuge mit vier Bremsbelägen pro Rad ausgestattet.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Funktion und den Preis von Bremsbelägen sowie wann und wie sie ausgetauscht werden sollten.

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Die Funktion der Bremsbeläge

Die Aufgabe der Bremsbeläge ist es, Ihr Fahrzeug zu verlangsamen oder anzuhalten, wenn Sie das Bremspedal betätigen. Wenn Sie bremsen, aktiviert die Bremsflüssigkeit in Ihrem Bremssystem die Kolben der Bremssättel. Diese drücken die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben, um eine Reibung zu erzeugen. Dadurch wird die Geschwindigkeit Ihrer Räder verringert.

Diese regelmäßige Reibung verschleißt Ihre Bremsscheiben und Bremsbeläge. Mit jedem Bremsvorgang nimmt der Belag der Bremsbeläge ab. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Bremsbeläge regelmäßig überprüfen und bei Bedarf austauschen, um die Bremsleistung zu erhalten.

Wenn Sie Ihre Bremsbeläge nicht regelmäßig auswechseln, bringen Sie sich selbst und andere potentiell in Gefahr. Ihr Bremsweg verlängert sich deutlich und auch Ihre Bremsscheiben können nachhaltig beschädigt werden. Wenn nicht mehr genug Reibmaterial auf den Bremsbelägen vorhanden ist, reibt der Metallträger der Bremsbeläge an den Bremsscheiben und verkratzt diese. Das bedeutet, dass Sie sowohl Ihre Bremsbeläge als auch Ihre Bremsscheiben austauschen müssen.

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Wann sollte man seine Bremsbeläge austauschen?

Das Fahren eines Autos mit übermäßig abgenutzten Bremsbelägen kann Ihre Bremsen beschädigen und Sie in Gefahr bringen. Daher ist es wichtig, die Bremsbeläge rechtzeitig zu ersetzen.
Beachten Sie, dass die vorderen Bremsbeläge im Durchschnitt alle 30.000 km ausgetauscht werden müssen, während die hinteren Bremsbeläge, die weniger Reibung ausgesetzt sind, eine durchschnittliche Lebensdauer von 70.000 km haben. Natürlich variieren diese Zahlen je nach Ihrer Nutzung und dem Fahrzeugtyp. Je mehr Sie in der Stadt fahren, desto stärker werden die Bremsbeläge beansprucht und müssen daher regelmäßiger ausgetauscht werden.

Es gibt mehrere Anzeichen, um selbst zu erkennen, dass Ihre Bremsbeläge ausgetauscht werden müssen.

Anzeigen auf dem Armaturenbrett

Neuere Autos sind mit Sensoren an Ihren Bremsen ausgestattet, die Sie auf einen übermäßigen Verschleiß eines Teils oder eine Störung hinweisen. Die Anzeige für den Zustand Ihrer Bremsbeläge ist beispielsweise ein orangefarbener Kreis mit einem gepunkteten Bogen auf jeder Seite.

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Die Bremsflüssigkeitsanzeige kann auch auf Ihrem Armaturenbrett erscheinen. Sie zeichnet sich durch einen roten oder orangefarbenen Kreis aus, in dessen Mitte ein Ausrufezeichen steht.

voyant liquide de frein

Wenn nur noch wenig Belag auf den Bremsbelägen vorhanden ist, müssen die Kolben der Bremssättel längere Strecken zurücklegen, um die Reibung zwischen den Belägen und den Bremsscheiben zu gewährleisten. Diese Aufgabe erfordert eine größere Menge an Bremsflüssigkeit, was dazu führt, dass der Stand der Bremsflüssigkeit schneller sinkt.

Quietschende Geräusche beim Bremsen

Wenn Ihre Bremsbeläge das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, kann es sein, dass Sie beim Bremsen ein lautes, quietschendes Geräusch hören. Dieses Geräusch entsteht, wenn nicht mehr genug Bremsmaterial auf den Belägen vorhanden ist, so dass Metall an die Bremsscheiben ihres Autos reibt.

Verlängerung des Bremswegs

Wenn Ihr Fahrzeug nicht mit Sensoren an den Bremsen ausgestattet ist, sollten Sie sich auf das Gefühl konzentrieren, das Sie während der Fahrt haben. Eines der typischen Merkmale einer defekten Bremse ist ein längerer Bremsweg. Dies ist häufig auf zu stark abgenutzte Bremsbeläge zurückzuführen, die beim Bremsen nicht mehr kontinuierlich an den Scheiben reiben.

Ungewöhnliche Vibrationen

Wenn Sie schon seit längerem mit abgenutzten Bremsbelägen fahren, kann es sein, dass Sie beim Abbremsen oder Anhalten zunehmend Vibrationen auf dem Bremspedal spüren. Das liegt daran, dass die Bremsscheiben über einen längeren Zeitraum gegen das Metall des Belagträgers reiben, wodurch sich die Bremsscheiben verziehen. In diesem Fall müssen Sie sowohl die Bremsscheiben als auch die Bremsbeläge austauschen.

Ausbrechen des Fahrzeugs

Das letzte Anzeichen, das Sie auf den Zustand Ihrer Bremsbeläge aufmerksam machen kann, ist eine unsichere Spurhaltung beim Bremsen. Dies äußert sich in einem willkürlichen Ausbrechen des Fahrzeugs beim Betätigen des Bremspedals.

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Wie wechselt man seine Bremsbeläge aus?

Das Auswechseln der Bremsbeläge sollte nicht unterschätzt werden. Die Bremsen Ihres Autos sind der Garant für Ihre Sicherheit. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich an eine professionelle Werkstatt zu wenden, die genau weiß, wie dieser Vorgang an Ihrem Auto durchzuführen ist. Mit Autobutler können Sie durchschnittlich 35% beim Austausch Ihrer Bremsbeläge sparen, indem Sie online einen Termin vereinbaren.

Wenn Sie die Reparatur trotzdem selbst durchführen möchten, finden Sie hier eine kurze Anleitung, die Ihnen erklärt, wie Sie dabei vorgehen sollten.

Die folgenden Dinge sollten Sie dafür bereithalten:

  • Unterstellböcke oder Wagenheber
  • Werkzeugkasten
  • Bremsenreiniger
  • Bremsbeläge
  • Drehmomentschlüssel

1. Entfernen Sie das Rad.

Bevor Sie das Rad entfernen, vergewissern Sie sich, dass das Fahrzeug auf einer ebenen und unbeweglichen Fläche steht. Lösen Sie die Muttern des Rades, ohne es jedoch abzumontieren. Wenn die Muttern ausreichend gelöst sind, können Sie Ihren Wagenheber verwenden, um das Fahrzeug anzuheben. Anschließend können Sie die Muttern vollständig lösen und das Rad entfernen.

2. Entfernen Sie die Bremsbeläge.

Nachdem Sie Ihr Rad abmontiert haben, gelangen Sie an den Bremssattel. Bevor Sie den Bremssattel entfernen, sollten Sie daran denken, den Sensor für den Bremsbelagverschleiß zu entfernen (falls Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist). Sobald dies geschehen ist, können Sie den Bremssattel herausnehmen. Diesen können Sie abschrauben oder seine Stifte entfernen. Wenn Sie den Bremssattel in der Hand haben, müssen Sie die Kolben mit einem Schlitzschraubendreher zurückdrücken, um die Bremsbeläge zu lösen.

Gut zu wissen: Denken Sie beim Ausbauen der Bremsbeläge daran, sich die Position der Beläge gut einzuprägen, damit Ihnen beim Einsetzen der neuen Beläge keine Fehler unterlaufen.

3. Positionieren Sie die neuen Bremsbeläge.

Bevor Sie die neuen Bremsbeläge in den Bremssattel einsetzen, sollten Sie die Kolben mit einem Bremsenreiniger von dem Schmutz befreien, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Ein verdreckter Kolben kann sich festsetzen und Ihre Bremsleistung beeinträchtigen. Trocknen Sie den überschüssigen Bremsenreiniger nach dem Reinigen mit einem trockenen Tuch ab. Setzen Sie die neuen Bremsbeläge in den Bremssattel ein und bringen Sie die Stifte wieder an. Setzen Sie schließlich den Bremssattel auf die Bremsscheibe und ziehen Sie die Schrauben fest. Setzen Sie dann Ihr Rad wieder ein und ziehen Sie es mit einem Drehmomentschlüssel an, wobei Sie das Drehmoment beachten müssen.

Vergessen Sie nicht, das Bremspedal mehrmals zu betätigen, um wieder einen normalen Widerstand zu erreichen. Dadurch werden die Bremsbeläge näher an die Bremsscheiben herangeführt.

Gut zu wissen: Wenn Sie gleichzeitig die Bremsbeläge und die Bremsscheiben austauschen, empfehlen wir Ihnen, sie einzufahren. Die durchschnittliche Einfahrzeit für diese beiden Elemente liegt bei etwa 500 Kilometern auf der Straße. Die Zahl verringert sich, wenn Sie in Städten fahren. Vermeiden Sie während dieser Zeit abrupte Bremsmanöver und beschränken Sie sich stattdessen auf sanfte Kurzbremsungen. Dadurch wird die Bremsleistung während der Nutzungsdauer Ihrer Bremsscheiben und Bremsbeläge optimiert.

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Preis für Bremsbeläge

Der Preis für neue Bremsbeläge kann je nach Fahrzeugtyp variieren. Der Grund dafür ist, dass die Bremsbeläge je nach Nutzung und Gewicht des Fahrzeugs variieren. Außerdem ist der Arbeitsaufwand bei manchen Fahrzeugen höher als bei anderen. Für ein Stadtfahrzeug sollten Sie mit etwa 100 Euro rechnen, für ein Nutzfahrzeug mit etwa 200 Euro.

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