Der Zahnriemen ist ein wichtiger Bestandteil des Motors und sollte deshalb anhand der Vorgaben rechteitig gewechselt werden

Wann steht ein Zahnriemenwechsel an?

19 Mai 2015, 09:46

Die meisten Autofahrer wissen ganz genau, wie wichtig der Motor als Bestandteil für jedes Auto ist, aber nur wenige Autofahrer wissen, was der Zahnriemen eigentlich macht und wie oft der Zahnriemen gewechselt werden sollte. Ein richtig gespannter Zahnriemen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen runden Motorlauf. Sollte der Zahnriemen reißen, kann dies zahlreiche Motorschäden verursachen. Meistens verursachen die Autofahrer selbst diese Schäden, da sie den Zahnriemen einfach zu spät austauschen lassen. Aber wann sollte der Zahnriemen eigentlich gewechselt werden?

Im Gegensatz zu anderen Bauteilen des Autos – wie beispielsweise den Bremsen – ist es bei einem Zahnriemen schwer einzuschätzen, wie die verbleibende Laufleistung ist und wann der nächste Zahnriemenwechsel stattfinden sollte. Die meisten Zahnriemen müssen spätestens aller 100.000 bis 120.000 km gewechselt werden. Einige neuere Modelle halten aber auch bis etwa 200.000 km durch. Die meisten Hersteller geben ein bestimmtes Zeitintervall für den Wechsel des Zahnriemens an, da der Gummi des Riemens nach ein paar Jahren immer anfälliger für Schäden wird und dann auch reißen kann.

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Was macht ein Zahnriemen eigentlich?

Der Zahnriemen ist ein Teil des Motors und bei der Motorsteuerung für den Verbrennungsvorgang mitverantwortlich. Dabei verbindet er die beiden Nockenwellen mit der Kurbelwelle. Die Kurbelwelle wird dabei durch die Kolben in eine Drehbewegung versetzt während die Nockenwellen die Ventile des Motors steuern. Eine Grundvoraussetzung für die Funktion des Motors ist es, dass die Ventile exakt angesteuert werden. Deshalb stellt der Zahnriemen ein zentrales Element der Motorsteuerung dar und kann bei einem verspäteten Wechsel zu schweren Beschädigungen des Motors führen.

Deshalb sollten Sie sich immer auf den Rat eines Profis verlassen. Wenn der Zahnriemen bereits stark porös ist oder erste Risse aufweist, sollten Sie ihn unabhängig von Alter und Laufleistung wechseln lassen. Die meisten Hersteller geben ein Zeitintervall für den Wechsel an, da der Gummi des Riemens nach ein paar Jahren immer anfälliger für Schäden wird. Es ist empfehlenswert dieses Zeitintervall für den Zahnriemenwechsel als grobe Orientierung zu nutzen, allerdings variieren die Intervalle natürlich auch abhängig vonder Laufleistung, den Standzeiten und den Außentemparaturen.

Was passiert, wenn der Zahnriemen reißt?

Bei einem Zahnriemen ist es leider nicht so, dass er nach und nach aufhört zu funktionieren. Egal, ob der Zahnriemen ganz reißt, verrutscht oder ob "nur" einige Zähne fehlen – die Folgen sind die gleichen, denn es endet in jedem Fall in einem Motorschaden. Wenn der Zahnriemen nicht mehr funktionsfähig ist, führt es dazu, dass die Ventile am Kolben anschlagen. Dadurch fährt das Auto nicht mehr und eine teure Reparation steht an, um das Auto wieder in Bewegung zu bringen. Der Riemen muss erneuert werden, damit der Motor wieder funktioniert. Außerdem können viele andere Teile des Motors beschädigt werden.

Was ist bei einem Zahnriemenwechsel enthalten?

Ein Zahnriemenwechsel ist genrell eine teure Reparatur, da sie eigentlich bei allen Autos mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden ist. Zunächst muss der Zahnriemenschutz abmontiert werden, damit der geschulte Mechaniker den Zahnriemen wechseln kann. Das ist meist nur durch die Demontage der Frontseite des Autos möglich. Sobald der Zahnriemen freigelegt ist, kann der alte Riemen entfernt werden und neue entsprechend eingebaut werden.

Normalerweise wird im Zuge eines Zahnriemenwechsels auch die Spann- und Umlenkrollen mit ausgetauscht. Diese haben die Aufgabe, den Riemen zu führen, umzulenken und während der gesamten Lebensdauer diesen auf Spannung zu halten. Da die Wasserpumpe auch vom Zahnriemen angetrieben wird, wird auch diese häufig mit ausgetauscht. Alle neuen Teile werden dann fachmännisch nach Herstellervorgaben eingebaut, wobei der Mechaniker besondere Rücksicht auf die Stellung der Kurbelwelle und Nockenwelle nehmen muss. Wenn die neuen Teile eingebaut sind und ordentlich sitzen, wird der Zahnriemen perfekt gespannt und die Verkleidung wieder eingebaut.

Um Probleme mit dem Zahnriemen zu vermeiden, ist es sehr wichtig, den Zeitpunkt des Zahnriemenwechsels nicht zu überschreiten und zu beachten. Daher empfehlen wir Ihnen, dass Sie einen Mechaniker nach dem Zahnriemen sehen lassen, wenn Ihr Auto sowieso in die Werkstatt muss.

Was ist der Unterschied zwischen Zahnriemen und Steuerkette?

Der Zahnriemen und die Steuerkette werden verwendet, um die Nockenwellen und die Kurbelwelle anzutreiben. Die Steuerkette besteht dabei aus Stahl und hat normalerweise eine Laufdauer in der Länge des gesamten Motorlebens. Deshalb bedarf eine Steuerkette normalerweise keiner Wartung. Der Zahnriemen ist ebenfalls zum Antrieb der Nocken- und Kurbelwellen gedacht, besteht allerdings aus einem Kunststoffmaterial und sieht ähnlich zu einem Gürtel aus. Auf einer Seite ist der Zahnriemen mit einer Zahnung versehen, wodurch er auf den An- und Abtriebsrädern problemlos laufen sollte. Aufgrund seines Matrials muss der Zahnriemen regelmäßig gewechselt werden, da das Material spröde wird und teilweise Risse bekommen kann.

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